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31.01.2015 - Jahreshauptversammlung

Imagefilme der Jugendwehr und der aktiven Einsatzgruppe fand großen Zuspruch

Bei seinem ersten Grußwort als Bürgermeister sprach Gerhold Brill den Anwesenden im gut gefüllten Sitzungssaal im Feuerwehrgerätehaus aus der Seele. Er forderte mehr Wertschätzung bei den Bürgern, die sich in keinem Verein engagieren.

Vereinsvorsitzender Matthias Hehling konnte, neben Bürgermeister Brill, auch Gemeindebrandinspektor Björn Reichelt, den für Meinhard zuständigen Kreisbrandmeister Thomas Eisenträger und eine Abordnung der Freundschaftswehr aus Kammerforst um Rolf Steinbrecher begrüßen.
In seinem ausführlichen Jahresbericht ging Wehrführer Andreas Schüttemeyer zuerst auf die Statistik ein. So sind in 2014 783 Stunden allg. Ausbildungsdienst und Einsatzzeiten erbracht wurden. Für Lehrgänge wurden weiter 700 Stunden verbucht, und für Sitzungen, Pflege und Wartungen vom Gerätehaus und den Fahrzeugen fielen weitere 700 Stunden an. Anschließend ging er auf den neu eingeführten Digitalfunk ein. Der 2m Bereich (HRT - Handheld Radio Terminal – digitales Handfunkgerät)wurde eingeführt, die Sprechfunker geschult.
Erfreut zeigte er sich, dass die Wettkampfgruppe inzwischen etabliert ist und einen hervorragenden 11. Platz von 19 Mannschaften bei den Feuerwehrleistungsübungen belegt.
Größere Einsätze waren 2014 nicht zu verzeichnen. Die inzwischen jährliche Tierrettung fand auch in 2014 wieder statt.
Eine Brandschutzfrüherziehung wurde mit den Vorschulkindern des Kindergartens „Villa Kunterbunt“ in Grebendorf im Februar durchgeführt. Auch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung wurden in Bezug auf vorbeugenden Brandschutz geschult.
Neue Handscheinwerfer wurden für das LF8/6 beschafft. Und drei Kameraden absolvierten in Zusammenarbeit mit der hiesigen Fahrschule den großen Feuerwehrführerschein (Berechtigung zum Führen eines Feuerwehrfahrzeug bis 7,5 t mit normalen PKW Führerschein).
Deutliche Kritik übte er an der Truppmann II Ausbildung. Hier wird den jungen Kameraden die Motivation genommen, direkt nach dem Grundlehrgang durch zu starten, so Schüttemeyer weiter. Eine willkürliche Beförderung geben die strengen Beförderungsrichtlinien nicht mehr her. Aber eine Beförderung ist die einzige Anerkennung der jungen Kameraden. Jetzt sind sie 2 Jahre geblockt und müssen mindestens 80 Stunden Feuerwehrausbildung durchlaufen.
Für 2015 ist die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr geplant. Hier werden nun nicht nur Mitglieder der Feuerwehr zu Mitarbeit gesucht. Hier sind auch „Feuerwehrfremde“ gefragt, wie z. B. Eltern, Erzieher, Lehrer. Mit Worten des Dankes an Vorstand, die Gerätewarte, die Jugendwarte, Bürgermeister und gemeindliche Gremien, GBI und KBI schloss Wehrführer Schüttemeyer seine Ausführungen. JHV im FGH

Wehrführer Schüttemeyer bei seinem Bericht

Mit Worten des Dankes beginnt Vereinsvorsitzender Matthias Hehling seinen Bericht. Adressiert an die Kameraden und Kameradinnen, inclusive Partner, die zweimal im Jahr das Gerätehaus komplett reinigen.
Auch für ich war es ein arbeitsreiches Jahr. Er besuchte viele runde Geburtstage von Kameraden, nahm auch an Beerdigungen teil.
Er zeichnet sich verantwortlich für die Bestückung des Getränkeautomaten, er organisiert Feiern und Feste, wie zum Beispiel die Feier nach den Wettkämpfen, oder die Jubiläumsfeier in Kammerforst, an der 27 Kameraden am 01.11. teilnahmen.
Weiterhin stand er Ausschusssitzungen vor, nahm an Sitzungen der Vereinsgemeinschaft Grebendorf und den Wehrführerausschusssitzungen teil.
Viel Zeit investierte er im vergangenen Jahr, als er mit stellv. Jugendwart Niklas Manegold auf der Such nach Sponsoren war. Gesponsert werden soll einheitliche Feuerwehrkleidung, wie ein hellblaues Hemd und eine Softshell Jacke.

„Laufen statt Saufen“ war das Schlagwort im Frühjahr, auf das stellv. Jugendwart Niklas Manegold eingehend eingeht. Sind Anfang 2014 auf den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Videoclips mit biertrinkenden Jugendlichen aufgetaucht, wirkte die Jugendwehr Deisel (Landkreis Kassel) mit ihrer Kampagne „Laufen statt Saufen“ dagegen. Sie stellte einen Clip, der ihre Jugendlichen bei der „täglichen“ Jugendarbeit zeigt ins Netz und nominierte drei andere Jugendwehren es ihnen gleich zu tun. Anfang März drehte unsere Jugendwehr daher einen tollen Imagefilm, den die aktive Einsatzgruppe fortsetzte. Der Clip der Jugendwehr Grebendorf wurde bei den Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Jugendwehr Hessen im Mai 2014 in Marburg ausgezeichnet.


Der Clip der Jugendwehr

 

Der Clip der Aktiven


Neben dem wöchentlichen Ausbildungsdienst wurde an Veranstaltungen, wie z.B. dem 50jährigen Schuljubiläum teilgenommen. Im August fand das traditionelle Zeltlager, diesmal aber am Edersee statt. Beim Fritz Sippel Pokal belegte die Jugendwehr Grebendorf den 3. Platz.
Sehr gefreut haben die Jugendlichen sich über die Einladung zu den Geländespielen der Kreisjugendfeuerwehr Unstruth Hainich Kreis. Dort belegte man, allerdings außer Konkurrenz, den inoffiziellen ersten Platz. Beeindruckt war die Jugendwehr hier von der Logistik. Es galt immerhin 500 Personen zu koordinieren. Zu den Zahlen der Jugendwehr: Es wurde 1478 Stunden Dienst von 11 Jugendlichen geleistet. Im Anschluss an Manegolds Bericht wurden Timon Geil, Nico Fleischhacker und Nico Schäfer mit der Jugendflamme Stufe I ausgezeichnet.

Jugendflamme I Träger

Timon Geil, Nico Fleischhacker und Nico Schäfer mit der Jugendflamme Stufe I , eingerahmt von den Jugendwarten

Der Sprecher der Alters – u. Ehrenabteilung, Karl Heinz Beckmann, ging auf den 22.02., dem Wintervergnügen der Abteilung ein. 40 Personen feierten hier bis in die frühen Morgenstunden. Am 23.08. fand der große Wandertag mit den Kameraden aus Kammerforst statt. Mit der Werranixe ging es über den Werratalsee, um anschließend im Gerätehaus Kaffee, Kuchen, und später Bier und Bratwurst zu verspeisen. Der Seniorentag der Gemeinde wurde ebenso gut besucht, wie die traditionelle Winterwanderung der Veteranen. Alle Veranstaltungen fanden großen Zuspruch.
Kassierer Martin Schwarzer wurde von den Kassenprüfern für seine vorbildliche Kassenführung gelobt. Daher war die einstimmige Entlastung des Vorstandes eine reine Formsache. Am 31.12.2014 hatte der Verein 499 Mitglieder, so erklärte es Schriftführer Thomas Menthe in seinem Bericht über den Mitgliederstatus.

Für 25 Jahre Treue zum Verein wurden Kerstin Ackermann und Matthias von Mulert geehrt. Adalbert Schwarzer ist 40 Jahre Mitglied im Verein, Peter Winkler und Gerhard Schäfer können auf 50 Jahre im Verein zurückblicken und bekamen eine Urkunde und ein kleines Präsent.
Dieses bekamen auch die Kameraden Hannpeter Menthe und Konrad Rost für 60jährige Mitgliedschaft im Verein. Da sie früher im Vorstand mitwirkten und auch heute noch rege bei der Alters und Ehrenabteilung sind, zeichnete sie der Kreisfeuerwehrverband mit der goldenen Ehrenadel mit Kranz aus, die Kreisbrandmeister Thomas Eisenträger überreichte.
Lukas Degenhardt und Max Jahns wechselten im letzten Jahr von der Jugendwehr zur aktiven Einsatzabteilung. Sie sind jetzt Feuerwehrmannanwärter. Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann wurden die Kameraden Marcel Kluge, Niklas Manegold und Kevin Wickenträger befördert. Marvin Schneider und Arne Löffler sind ab sofort Hauptfeuerwehrmänner, und die Hauptfeuerwehrmänner Niclas Krannich und Björn Pöpperl wurden zu Löschmeister befördert.

Hohe Ehrung für Hannpeter Menthe und Konrad Rost

Hohe Ehrung für Hannpeter Menthe und Konrad Rost

In seinem Grußwort geht, wie eingangs erwähnt, Bürgermeister Brill auf die Wertschätzung der Mitbürger gegenüber der Feuerwehr ein. Er ist zudem verantwortlich, dass die Pflichtaufgaben der Feuerwehr erfüllt werden können. Er legt zudem noch den Sinn einer vollständigen Inventarisierungsliste dar. Abschließend bittet er um Verständnis, dass Zuwendungen finanzieller Art im kommenden Jahr nicht möglich sein werden.
Gemeindebrandinspektor Björn Reichelt überbringt die Grüße der Nachbarwehren und skizziert die neue Ausrückordnung. Grebendorf wird aufgrund seiner geografischen Lage eine zentrale Rolle spielen.
Kreisbrandmeister Thomas Eisenträger entkräftet in seinem Grußwort die Kritik an der Truppmann II Ausbildung. Dieses wurde im Werra Meißner Kreis lange aufgeschoben. Er weist darauf hin, dass mit dem bestandenen Grundbogen bei den Leistungswettkämpfen der schriftliche Test erreicht ist.
Rolf Steinbrecher berichtet von den Aufgaben, den seine Kameraden aus Kammerforst bei den Kreisgeländespielen zu bewältigen hatten.

die  Geehrten und Beförderten

Die Geehrten und Beförderten

Mit Worten des Dankes an die „Macher“ und die „Helfer“ der Freiwilligen Feuerwehr Grebendorf beendet Vorsitzender Matthias Hehling die Versammlung. Anschließend verbrachte man noch einige gesellige Stunden im Gerätehaus. .

(tm)


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