
Erste Planungen begannen schon 1990. Der eigentliche Bau begann aber im Dezember 1994. Richtfest war im Februar 1995 und schon Ende 1995 durfte man einzelne Räume in Beschlag nehmen. Offizielle Einweihung war am 13.01.1997. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1,2 Millionen DM. Vom Land kamen 474 000 DM, der Kreis beteiligte sich mit 107 000 DM. Die Gemeinde Meinhard mußte den Rest aufbringen, wobei Eigenleistungen der Kameraden mit 90 000 DM vorgesehen waren. Dafür sollten 4500 Stunden abgeleistet werden. Tatsächlich wurden aber 8600 Stunden von den Wehrmännern geleistet.
Besonders hervorheben möchten wir hier die Kameraden Fritz Kollmann mit 1308 geleisteten Stunden, den Kameraden Willi Jakal mit 567 Stunden, den Kameraden Adalbert Ferdinand mit 507 und den Kameraden Wolfgang Hellwig mit 492 Stunden. Ihnen gilt der Dank der jetzigen und zukünftigen Feuerwehrmännern.
Insgesamt stehen 540 Quadratmeter zu Verfügung. In der großen Halle (oben) sind drei Fahrzeuge untergebracht. Darüber befindet sich ein großer Schulungsraum mit Platz für ca. 70 Personen. Desweiteren befinden sich Umkleideräume, Aufenthaltsraum der Jugendwehr, Toiletten und Duschen für beiderlei Geschlecht im Gerätehaus. Eine Küche, die Bekleidungskammer der örtlichen Wehr und der gesamten Wehren der Gemeinde sind ebenfalls vorhanden. Ein Büro des Wehrführers, ein Büro des Gemeindebrandinspektors und seines Vertreters finden ebenfalls Platz in dem Gebäude. Angeschlossen sind ebenfalls eine Werkstatt mit Grube und Werkbank.
Von 2010 bis 2026 war das ELW 2 des Werra Meißner Kreises in unserem Feuerwehrgerätehaus untergebracht.
Für feuerwehrtechnische Ausbildung und Tagungen kann der Raum genutzt werden.
Informationen geben Ihnen der Vorstand: 1. Vorsitzender Matthias Hehling.
1956 -
„Das repräsentative Gebäude an der Neueroder Straße gegenüber dem Bahnhof wird außer den Geräten der Feuerwehr auch die Gemeindeverwaltung aufnehmen. An der Südgiebelseite des Hauses wurde von Erich Stieff, einem Angestellten des Bürgermeisteramtes, eine Sonnenuhr angebracht, die die große Wandfläche wirkungsvoll belebt.
Auf Veranlassung von Orts- und Bezirksbrandmeister Karl-Otto Grocke wurde 1953 von den Feuerwehrkameraden eine Haussammlung in der Gemeinde durchgeführt, wobei 1600 DM zusammenkamen. Dies war der Grundstock zum Bau des neuen Gerätehauses.
Maßgeblich am Zustandekommen dieses großen Projekts waren Bürgermeister Martin und die Gemeindevertretung beteiligt, die bei dieser Gelegenheit auch neue Räume für die Gemeindeverwaltung schaffen wollten. Für die zwei TS-8-Motorspritzen, die Handdruckspritze und die übrigen Ausrüstungsgegenstände stehen der Wehr vier Räume zur Verfügung. Außerdem befindet sich in der ersten Etage ein Schulungszimmer, das vom Gemeindeparlament auch als Sitzungssaal verwendet werden soll. Am Sonntagmittag um 13.30 Uhr finden die Einweihung des Neubaus und die Schlüsselübergabe statt. Alle Wehren des Bezirks und auch aus dem übrigen Kreisgebiet wurden eingeladen.“ Dies war am 01. Juni 1956 in der Werra Rundschau zu lesen.