1873 » 1. Handdruckspritze (aufgearbeitet im Feuerwehrhaus)
1936 » 1. Motorspritze (von den Nazis konfisziert)
1946 » 2. Motorspritze
1955 » Tragkraftzspritzenanhänger
1957 » 1. Löschfahrzeug LF 8 mit Gruppenbesatzung 1/8 (Umbau eines Postautos - nicht mehr existent )
1958 » Vorbaupumpe für LF 8 angeschafft
1961 » Anhängeleiter 12 Meter mechanisch ausfahrbar (im Ort untergebracht)
1968 » 2. Löschfahrzeug LF 8 mit Gruppenbesatzung 1/8 (verkauft an Liebhaber im Ort 2025)
1972 » 1. Schlauchwagen mit 240 Meter B-Schlauch (Umbau einer VW-Doppelkabine - nicht mehr existent)
1996 » 3. Löschfahrzeug LF 8/6 mit Gruppenbesatzung 1/8 (im Dienstbetrieb Aussonderung 2026 geplant)
1996 » 2. Schlauchwagen mit 360 Meter B-Schlauch (Umbau des 2. Löschfahrzeug - verkauft siehe 1968)
1998 » 1. Einsatzleitwagen ELW (Umbau eines VW-Bus gesponsert von Willi Jakal)
2004 » 2. Einsatzleitwagen ELW (im Dienstbetrieb)
2026 » 3. Löschfahrzeug StLF 20 - V (geplante Auslieferung II. Quartal 2026)


Löschgruppenfahrzeug (LF) 8:
Fahrgestell: Opel Blitz
Aufbau:Bachert
Leistung:XXXXXXXXXX kW
Baujahr: 1969
Getriebe:XXXXXXXX
zGG: XXXXX to
Heckpumpe:XXXXXXXX
Beladung seinerzeit 1969 - 1996:
4 Atemschutzgeräte
2 Fluchthauben
Wärmebildkamera Flir K2
mobiler Rauchvorhang
50m Schnellangriffseinrichtung
4-teilige Steckleiter
PFPN 10-1500 Rosenbauer Fox III

Löschfahrzeug 8/TS
1957 in den Dienst gestellt, 1969 ausgesondert,
Eigenumbau eines ehemaligen Postautos mit nachgerüsteter Vorbaupumpe
Opel Blitz
aus dem Artikel der WR vom 17.03.1958:
"Das Fahrzeug nimmt eine ganze Feuerlöschgruppe in Stärke von 9 Mann auf. Es ist bestückt mit einer TS 8, 6 Saugschläuchen. 25 B- und 7 C-Schläuchen, 1 Trockenlöscher P 12, 1 Kübelspritze, 1 Kellerentleerungspumpe sowie mit sämtlichen Geräten, die eine Gruppe zum Angriff benötigt. Auf dem Dach ist eine zweiteilige Steckleiter und eine Krankentrage und Martinshorn angebracht. Martinshorn, Blaulicht und Arbeitsscheinwerfer sind ebenfalls am Fahrzeug montiert."

Schlauchwagen (SW)
1978 in den Dienst gestellt - nicht mehr in Betrieb
VW Pritschenwagen in Eigenumbau
Menge der B-Schläuche: 12Stk a 20,00 m = 240,00 m., 1 Verteiler, 1 Standrohr, 1 Sammelstk, 1 Hydrantenschlüssel, 3 Übergangsstücke B-C, 3 Strahlrohre B, 2 Strahlr. C, 6 C-Roll-Schläuche a 15,00m, Warnwesten, 2 Handscheinwerfer, 4 Sicherheitsleinen, 2 Sicherheitsflacken.
Besatzung: Bis zu 5 Personen.
Einsatzleitwagen (ELW 1)
19XX in den Dienst gestellt, XXXX ausgesondert,
VW Transporter
Erster ELW der Gemeinde Meinhard.
Spende vom damaligen Wehrführer Willi Jakal
1955 - Tragkraftspritzenanhänger (TSA)
Foto aus 2015
Aufbau: Fa. Bachert
Baujahr: 1955
Bermerkung: Wird nur noch als Anschauungsobjekt
verwendet!
Der Tragkraftspritzenanhänger (TSA) ist ein einachsiger, geschlossener Anhänger der Feuerwehr mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe (bestehend aus bis zu 9 Feuerwehrangehörigen), insbesondere einer Tragkraftspritze und wird in Verbindung mit den
Fahrzeugen, die die jeweilige Mannschaft transportieren, angewendet.
Der TSA transportiert die fast gleiche Beladung wie ein Tragkraftspritzenfahrzeug und dient dazu, einen ersten Löschangriff einzuleiten, bei der Wasserförderung über lange Wegstrecken oder bei Unwettereinsätzen zu helfen. Da der TSA über keine Atemschutzgeräte verfügt, ist er nur für einen Außenangriff zu verwenden.
Die Beladung dieses Anhängers enthält neben Saugschläuchen, B-Schläuchen und C-Schläuchen auch eine Tragkraftspritze (TS 8/8, nach neuer Norm PFPN 10/1000 Portable Fire Pump Normal Pressure), die eingeschoben im Heck des Anhängers untergebracht ist. Zusätzlich sind Gerätschaften nach DIN zur Wasserentnahme, Wasserförderung und Wasserabgabe untergebracht. Des Weiteren sind auch Werkzeuge
zur kleinen technischen Hilfeleistung enthalten. In der Norm sind ebenfalls eine Kübelspritze mit D-Druckschlauch (5 Meter) und D-Strahlrohr enthalten.
Der TSA wurde in den 1930er Jahren als zusätzliche Transportmöglichkeit von Feuerwehrgeräten entwickelt und wurde in der Regel immer zusammen mit einem Feuerwehrfahrzeug eingesetzt.
In den 1950er Jahren wurde der TSA vor allem von kleinen Gemeinden auf dem Lande als kostengünstige Möglichkeit wie auch in anderen Staaten entdeckt, ihre bis dato mit Handdruckspritzen ausgerüsteten Feuerwehren zu modernisieren und zu motorisieren.
Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft war es zudem möglich, den TSA, der auch mit Handzug bewegt werden kann, an einen der immer zahlreicher werdenden Traktoren zu hängen und somit schneller an die Einsatzstelle zu gelangen. Noch heute wird der TSA in Bayern und Rheinland-Pfalz bezuschusst und beschafft, oft ist dieser hier das einzige Feuerwehrfahrzeug, besonders bei kleinen Feuerwehren mit geringem Einsatzaufkommen. Gerade in kleinen Dörfern sind TSA noch oft anzutreffen. Diesen Feuerwehren steht meist kein eigenes Feuerwehrfahrzeug zur Verfügung, der TSA wird im Übungs- oder Alarmfalle mit einem Traktor oder Unimog (notfalls auch per Muskelkraft) zur Einsatzstelle gebracht.
Viele neuere Modelle sind inzwischen mit einer PKW-tauglichen Zugeinrichtung (Kugelpfanne statt Auge an der Deichsel, tiefere Lage der Anhängekupplung) ausgestattet. So können sie auch mit (meist privaten) Pkw gezogen werden. Pkw mit Anhängerkupplung sind im Einsatzfall meist einfacher verfügbar und auch schneller am Einsatzort als Traktoren. Nachteil des Pkw ist die geringere Tauglichkeit für unbefestigte Wege. Bei so ausgestatteten TSA gehört zum Zubehör eine Kupplungskugel, die auf die Ackerschiene eines Traktors geschraubt werden kann, so dass dieser weiterhin als Zugfahrzeug eingesetzt werden kann.
Quelle: Wikipedia
1873 1. Handdruckspritze (aufgearbeitet im Feuerwehrhaus)
Foto aus 2015
Wurde zum 110jährigen Jubiläum 1981 restauriert und 2012 neu gestrichen.
1966 - Tragkraftspritze 8/8 (TS 8/8)
Fa. Bachert
Baujahr: 1966
Gewicht 189 kg
Nennförderstrom von 800 l/min bei
einem Nennförderdruck von 8 bar
18XX Schlauchwagen
Wahrscheinlich stellen diese
beiden Wagen die erste
Ausrüstung der hiesigen
Feuerwehr dar. (~ 1871)
Foto aus 2015
18XX Schlauchwagen
Wahrscheinlich stellen diese
beiden Wagen die erste
Ausrüstung der hiesigen
Feuerwehr dar. (~ 1871)
Im Bild ebenfalls zu sehen - Schlauchwagen
Foto aus 2015